hutausstellung

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Für die Ausstellung der "Arbeitsgruppe Ethnologisches Museum" sollen folgende Kopfbedeckungen gezeigt werden: Kopftücher des moslemischen Kulturkreises, Turbane der Sikhs, jüdische Kopfbedeckungen, der Fes, das Palestinensertuch, die Baretmütze, der
Bowler-Hut, der Sombrero, der Zylinderhut sowie Kopfbedeckungen aus Indonesien, Pakistan, Afghanistan, Jemen, Bolivien, Peru, Ecuador und Argentinien.

Das der Hut neben seiner I. schützenden Funktion für den Körper auch 2. dazu da ist, die psychische Erscheinung des Trägers zu verändern, gewissermaßen die Seele des Hutträgers zu Stützen und 3. eine Identifikation mit einer Gruppe von gleichartigen Huträgern erlaubt. In der Welt stehen Hüte als Verkleidung von Religion, regionaler Herkunft, gesellschaftlicher Stellung und-oder Mode.

Die 4 Gliederungspunkte der Ausstellung:
I. Kopfbedeckungen als Zeichen einer religiösen Herkunft.
2. Kopfbedeckungen als Zeichen einer geographischen Herkunft.
3. Kopfbedeckungen als Statussymbol und als Ausdruck von Modebewußtsein.(Diese 2 Gesichtspunkte werden wegen ihrer starken wechselseitigen Annäherung im 3.Gliederungspunkt zusammengefaßt.ln der Ausstellung wird z.B. gezeigt wie im Jemen durch unterschiedliche wicklungsarten der Kopftücher der persönliche Geschmack in Erscheinung tritt, was sich im abendländischen Kulturkreis in verschiedenen Moden ausdrückt.

4.Kopfbedeckungen als Ausdruck verschiedener Klischeevorstellungen (Wie Sombrero = wilder Mexikaner)