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Die Arbeit mit physischen Modellen auch im Zeitalter des digitalen Entwerfens bleibt unerlässlich. Im Rahmen des Seminars wurden individuelle Entwurfstechniken entwickelt um innovative Raumkonzepte zu generieren. Im Mittelpunkt standen die Materialität von räumlichen Modellen, deren Geometrie und die systematische Entwicklung während des Entwurfprozesses. Neuartige, innovative Strukturen und Systeme wurden so entdeckt und instrumentalisiert. Die physischen Modelle sind organisatorische Systeme, die durch diagrammatisches Denken entwickelt wurden und dadurch in der Lage sind, verarbeitete Daten, strategische und taktische Informationen zu verdichten. Es wurden zunächst ausschließlich an physischen Modellen gearbeitet. Der Computer wurde später als Hilfsmittel zur Systematisierung, Schematisierung und zum Erarbeiten von Diagrammen und digitalen Modellen hinzugezogen.

Aufgabe war es, eine Bewegung des menschlichen Körpers im Raum in ein abstraktes räumliches analoges und digitales Modell zu übersetzen. Vor allem Tanzchoreographien bestehen aus wesentlichen skulpturalen und mathematischen Elementen. Edgerton, ein Pionier der wissenschaftlichen Photographie im 20.Jahrhundert, teilte fortlaufende Bewegungen in einzelne Positionen auf und visualisierte so Bewegung als Reihung.