urbane codes
Bereits die Situationisten um Guy Débord sahen die Stadt als Labor und Spielfeld um den Alltag zu revolutionieren. Ein poetisches, performatives Verständnis von Stadtraum, der Theatralität des urbanen und öffentlichen Raumes bewirken dass es oft nicht das Kunstwerk ist, dass im Mittelpunkt steht sondern vielmehr die Rolle, Reaktion oder Interaktion der Bewohner mit dem Werk. Im Mittelpunkt des Entwurfs- und Ausstellungsprojektes "Urbane Codes" steht die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum und der Entwurf einer räumlichen Installation im Stadtraum Berlin-Marzahn.
Am Beispiel der Marzahner Promenade entstanden studentische, künstlerisch-räumliche Arbeiten, die sich mit dem öffentlichen Raum auseinandersetzen. In Form von temporären oder permanenten künstlerischen Installationen, Interventionen, Aktionen im Stadtraum werden der Wohn- und Lebensort Marzahner Promenade hinsichtlich seiner heutigen und zukünftigen Potentiale untersucht. Die entstandenen Arbeiten erforschen räumliche und ästhetische Potentiale dieses besonderen Stadtraums: Temporäre Rauminstallationen, performative Aktionen und räumliche Interventionen verdeutlichen Potentiale und Möglichkeiten der Marzahner Promenade und regen an, über alternative Strategien der Stadtplanung nachzudenken.
Ein Projekt in Kooperation mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Galerie M, Stadtentwicklungsamt und Prozessteuerung BSM mbh, gefördert vom Aktiven Zentrum Marzahner Promenade.