inflateablespneumatische raumstrukturen

Luft wird oft mit dem leeren Raum, dem „Void“ assoziert. Viele Architekten, Künstler und Designer jedoch, haben
Strategien entwickelt, Luft für sich räumlich und konzeptionell zu nutzen. Es existiert also ein dynamischer Aspekt der räum-lichen Auseinandersetzung mit Luft und pneumatischen Strukturen, denn Luft formiert Informations- und Kommunikationsräume, in denen wir aktiv agieren. Sie wird zum Medium und einer Membran, auf und in der agiert werden kann.

Zunächst wurden Techniken und Entwurfsansätze für pneumatische Raumstrukturen im Kleinen erprobt und instru-mentalisiert, um dann auf einen größeren Maßstab überzugehen, z.b. eine gewählten urbanen Situation. Es entstanden räumliche, aufblasbare und somit temporäre Strukturen, die sich beispielsweise aus dem Körper heraus entwickeln, Möbel, Cocoons, Bekleidungsstücke, Parasiten oder Prothesen im positiven Sinne, die den Körper mit zusätzlichen Eigenschaften ausstatten.